Kaufen über Beziehung
Kaufen Sie gern über Beziehungen ein, so dass man etwas günstiger bekommt? Haben Sie schon mal in einem Geschäft oder einer Behörde gesagt: "Ich möchte Ihren Chef sprechen!" ? Warum mit "Schmidtchen" reden, wenn man auch mit "Schmidt" reden kann. Also mit jemandem, der mehr Entscheidungskompetenz hat. Hat das was gebracht? Wie machen Sie das, wenn sie beten, also mit Gott reden? Welche Vermittler haben Sie da? Die Bibel lädt uns an ganz vielen Stellen ein, direkt mit dem Vater oder mit Jesus Christus zu reden. Und sie sagt uns auch in 1. Timotheus 2,5: "Es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen, das ist Christus Jesus, der Mensch geworden ist." Gottes Reich ist ein Königreich und Jesus Christus ist der "König aller Könige und Herr aller Herren". Da gibt es kein (Engels-)Parlament oder eine Lobby von sogenannten Heiligen. Jeder Gläubige hat jederzeit das Recht, mit Gott zu reden. Ja, er fordert uns sogar dazu auf. "Haltet an am Gebet..." ( Römer 12,12) Wir dürfen nach der Anbetung unsere persönlichen Anliegen vorbringen, aber eben auch in Fürbitte für andere Menschen treten. Wir sollen sogar für unsere Regierung beten. Auch für die, die wir nicht gewählt haben. Sogar für unsere Feinde und Verfolger sollen wir beten. "Um was ihr den Vater in meinem Namen bittet, ich werde es tun." sagt Jesus. Im Alten Testament waren es die Priester, die für das Volk Opfer darbrachten und für das Volk beteten. Für uns gilt: "Ihr seid eine königliche Priesterschaft, Gottes heiliges Volk, sein persönliches Eigentum." ( 1. Petrus 2,9). Vielleicht haben wir manchmal den Eindruck, dass unsere Bitten bei Gott eine genau so lange Bearbeitungszeit haben, wie Petitionen in den Parlamenten. Gott kommt nie zu spät.
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