Das letzte Wort haben
Kennen Sie auch Menschen, die in Diskussionen immer das letzte Wort haben müssen? Wenn ein römischer Kaiser eine Aussage mit "dixi" beendete, gab es daran nichts mehr zu rütteln. Im heutigen Sprachgebrauch ist das dann ein "Basta!". "Darüber ist das letzte Wort noch nicht gesprochen..." deutet eine Auseinandersetzung an. In unserem Justizsystem gibt es Oberste Gerichte, die ein abschließendes Urteil fällen können. Bei Briefen gibt es verschiedene Abschlussformeln. Bei Gebeten ist "Amen" das letzte Wort. Es bekräftigt das im Gebet gesagte. "Rechts ist frei...- waren die letzten Worte des Beifahrers." Ein etwas makaberer Witz über eine Fehleinschätzung einer Situation und deren Folgen. Von vielen Prominenten sind "letzte Worte" überliefert. Das sollen Aussagen sein, die sie kurz vor ihrem Tod machten. Auch in der Bibel gibt es Berichte über letzte Worte. So sprach z.B. Jakob im Alten Testament über jedem seiner zwölf Söhne einen Segen aus. Von Stephanus heißt es: Apostelgeschichte 7, 59: Während sie ihn steinigten, betete Stephanus: »Herr Jesus, nimm meinen Geist auf.« Und kniend rief er: »Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!« Mit diesen Worten starb er. Auch von Jesus sind letzte Worte aufgeschrieben. So sagte er zu Johannes, dass er sich um Maria, seine Mutter, kümmern solle. Einem Verbrecher am Kreuz neben ihm sprach er Vergebung zu. "Vater, warum hast du mich verlassen?" Das war der Moment, als die gesamte Schuld der Welt auf ihm lag. Aber dann konnte er sagen: "Es ist vollbracht!". Mit seinem Tod hat er unsere Strafe bezahlt und mit dem Sieg über den Tod für uns das ewige Leben erworben.
Die meisten Brotsorten
Deutschland ist das Land auf der Welt, das die meisten Brotsorten hat. Da gibt es Weizenbrot, Roggenbrot, Dinkelbrot, Vollkornbrot, Sauerteigbrot. Dazu gibt es helles Weißbrot, Baguette, Toastbrot, Knäckebrot und einige Sorten mehr, die wir von anderen Völkern übernommen haben. Wer ein paar Wochen in Urlaub im Süden war, sehnt sich nach einem knackigen Bauernbrot zu Hause. Selbst Menschen mit Unverträglichkeiten brauchen nicht auf Brot zu verzichten. Es geht auch glutenfrei. Brot ist ein Grundnahrungsmittel. Gefangene im Mittelalter saßen sprichwörtlich "bei Wasser und Brot". Letztere sind auch in geistlicher Hinsicht lebenswichtig. Wasser steht für den Heiligen Geist und Jesus Christus sagte von sich: "Ich bin das Brot des Lebens!" ( Johannes 6,35) Er ist das geistliche Grundnahrungsmittel, ohne das es kein ewiges Leben gibt. Und er sagt in dem Zusammenhang weiter: "Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten." Wer Jesus gefunden hat, braucht geistlich nicht mehr zu hungern, also weiterhin zu suchen. Aber er kennt natürlich auch unsere körperlichen Bedürfnisse. So hat er eine große Zahl von Zuhörern mit fünf Gerstenbroten und zwei Fischen satt gemacht. Und es blieb reichlich übrig. So wie es Mischbrote aus verschiedenen Mehlsorten gibt, gibt es auch Menschen - leider viele - die sich aus den unterschiedlichsten Religionen und Philosophien ein "geistliches Mischbrot" backen. Aber sie werden nicht satt. Wenn man ihnen das reine Brot des Lebens anbietet, also von Jesus Christus spricht, reagieren sie allergisch. Kommen Sie doch mal zur Brotverkostung in den Gottesdienst.
Kaufen über Beziehung
Kaufen Sie gern über Beziehungen ein, so dass man etwas günstiger bekommt? Haben Sie schon mal in einem Geschäft oder einer Behörde gesagt: "Ich möchte Ihren Chef sprechen!" ? Warum mit "Schmidtchen" reden, wenn man auch mit "Schmidt" reden kann. Also mit jemandem, der mehr Entscheidungskompetenz hat. Hat das was gebracht? Wie machen Sie das, wenn sie beten, also mit Gott reden? Welche Vermittler haben Sie da? Die Bibel lädt uns an ganz vielen Stellen ein, direkt mit dem Vater oder mit Jesus Christus zu reden. Und sie sagt uns auch in 1. Timotheus 2,5: "Es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen, das ist Christus Jesus, der Mensch geworden ist." Gottes Reich ist ein Königreich und Jesus Christus ist der "König aller Könige und Herr aller Herren". Da gibt es kein (Engels-)Parlament oder eine Lobby von sogenannten Heiligen. Jeder Gläubige hat jederzeit das Recht, mit Gott zu reden. Ja, er fordert uns sogar dazu auf. "Haltet an am Gebet..." ( Römer 12,12) Wir dürfen nach der Anbetung unsere persönlichen Anliegen vorbringen, aber eben auch in Fürbitte für andere Menschen treten. Wir sollen sogar für unsere Regierung beten. Auch für die, die wir nicht gewählt haben. Sogar für unsere Feinde und Verfolger sollen wir beten. "Um was ihr den Vater in meinem Namen bittet, ich werde es tun." sagt Jesus. Im Alten Testament waren es die Priester, die für das Volk Opfer darbrachten und für das Volk beteten. Für uns gilt: "Ihr seid eine königliche Priesterschaft, Gottes heiliges Volk, sein persönliches Eigentum." ( 1. Petrus 2,9). Vielleicht haben wir manchmal den Eindruck, dass unsere Bitten bei Gott eine genau so lange Bearbeitungszeit haben, wie Petitionen in den Parlamenten. Gott kommt nie zu spät.
Bridge over troubled water
Kennen Sie (noch) das Lied "Bridge over troubled water" von Simon&Garfunkel? Ja, ist schon lange her. Darin erklärt jemand seine Freundschaft und seine Bereitschaft, in schweren Zeiten zu helfen bzw. einfach da zu sein. Eben wie eine Brücke über wildes Wasser. Auf einer Brücke kann man Täler, Schluchten, Flüsse und anderes überqueren. Man muss nicht in das Tal und wieder rauf klettern. Ingenieure haben weltweit tolle Bauwerke geschaffen. Denken wir an die "Golden Gate Bridge" in San Francisco, oder die "Tower Bridge" in London, oder die Rialtobrücke in Venedig. Sie sind Wahrzeichen der jeweiligen Stadt. Wie wichtig Brücken sind, erleben wir ja gerade hier im Odenwald. Die "Zeller Brücke" ist wegen Einsturzgefahr gesperrt. Das sorgt für viele Probleme und Umwege, obwohl es nur eine relativ kleine Brücke ist. Ich habe kürzlich auf dem Weg zu einem Besuch bei meinem Sohn die "Öresund-Brücke" über den gleichnamigen Meeresarm benutzt. Sie ist einige Kilometer lang. Dabei wurde mir bewusst, dass das Wort Sund, das einen tiefen Graben beschreibt, den gleichen Wortstamm hat wie unser Wort "Sünde". Das nämlich beschreibt den tiefen Graben zwischen Gott und den Menschen. Den hat Gott aber mit dem Kreuz und Jesus Christus überbrückt. Anders kann dieser Graben nicht überwunden werden. Jesus beschreibt in einem Vergleich diese Situation in Lukas 16, 19-31, der bekannten Geschichte vom armen Lazarus und dem reichen Mann, der in der Hölle schmort. Jesus Christus sagt: "Ich bin der Weg..." und am Ende eben die Brücke über den sonst unüberwindlichen Graben. Kommen Sie doch mit auf diesen Weg! Das Ziel lohnt sich!
Zonengrenze
Wissen Sie noch, was die "Zonengrenze" war und wie sie aussah? Sichtbar war der Grenzzaun mit seinen Wachtürmen. Aber meist war ein breiter Streifen auf der Westseite schon DDR-Gebiet. Da standen aber dann Schilder "Vorsicht! Zonengrenze!". Wer diese Linie überschritt begab sich in die Gefahr, von Ost-Grenzern festgenommen zu werden. Warnschilder werden leider gern missachtet. Kürzlich war wieder zu lesen, dass zwei Jugendliche auf Eisenbahnwagen geklettert waren und Stromschläge bekamen, die zu schweren Verletzungen führten. Die gelben Blitze als Warnung vor Hochspannung wurden ignoriert. Die schrecklichen Bilder auf Zigarettenpackungen halten auch niemanden vom Rauchen ab. Krebs bekommen ja nur die anderen.
Dass menschliches Verhalten Konsequenzen hat, beschreibt uns auch die Bibel. Es gibt eine ganze Anzahl von Verhaltensweisen, die Gott "Sünde" nennt. Und Sünde und seine Heiligkeit passen nicht zusammen. Die Folge ist die Trennung, auch in Ewigkeit. In dem Zusammenhang wird dann gern von der "Drohbotschaft" gesprochen. Wir reden uns ja gern vieles schön. Aber das hilft in dieser Hinsicht nicht. Seine Gebote (nicht nur die zehn) gelten auch heute noch! Wer Gottes Wort aufmerksam liest muss feststellen, dass Gott einen Ausweg aus diesem Weg in die Trennung, in den Tod, anbietet. Dieser Weg heißt Jesus Christus. Er bezahlte am Kreuz die Schuld aller Menschen. Aber diesen Freispruch muss man annehmen, durch Buße (Umkehr zu Gott) und die Übergabe der Herrschaft an IHN. Das ist die Frohe Botschaft des Evangeliums. Es ist ein für alle mal geschehen.
Weitere Beiträge …
Seite 1 von 3
DE
EN